Am Fraunhofer IMWS beschäftigen sich knapp 300 Mitarbeitende mit der Entwicklung, Charakterisierung und Anwendung von neuen Werkstoffen.
Fraunhofer IMWS und Fraunhofer CSP zählen erneut zu den »Innovativsten Unternehmen Deutschlands«
Das Fraunhofer IMWS und das Fraunhofer CSP zählen zu den »Innovativsten Unternehmen Deutschlands 2026«. Das Fraunhofer IMWS wird damit bereits zum siebten Mal für seine herausragende Innovationskraft ausgezeichnet.
Im Vorgängerprojekt »RUBIO« wurden Beispielprodukte aus PBS hergestellt, um die Leistungsfähigkeit dieses Biopolymers zu demonstrieren.
Regionale Bioökonomie: RUBIO2value baut industrielle Wertschöpfung für technische Biokunststoffe auf
Eine industrielle, kreislauforientierte Bioökonomie, die den Strukturwandel in Mitteldeutschland beschleunigt und neue Wertschöpfung ermöglicht, schaffen Partner aus der Region im Projekt »RUBIO2value«. Das Fraunhofer IMWS koordiniert das Projekt, in dem auch ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertungen und die Skalierung von Prozessen im Fokus stehen.
Schematische Darstellung des durch P. gingivalis veränderten Mikrobioms. Das Zahnfleisch ist zurückgegangen und gerötet.
Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
Parodontitis ist weit verbreitet und kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Fraunhofer-Forschende haben eine Substanz entdeckt, die gezielt nur die Keime ausbremst, die Parodontitis auslösen. So bleibt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora erhalten.
Einfluss der Ultraschall-Separation auf die Partikelverteilung: ohne Ultraschall-Separation (links), mit Ultraschall-Separation (Mitte) und nach der automatisierten Partikelsegmentierung (rechts).
Ultraschall-Separation für präzise Nanopartikel-Analytik
Im neuen Projekt »UltraSep« entwickeln das Fraunhofer IMWS und die GAMPT mbH ein ultraschallgestütztes Separationstool, das Elektronenmikroskope als effizientes Analysewerkzeug für Nanopulver nutzbar macht. Das erlaubt die schnelle, präzise Charakterisierung von Nanopartikeln – von der Materialentwicklung im Labor bis zum Nachweis für regulatorische Anforderungen.
Fotomontage: Designbeispiel für Individualdruck-Photovoltaik an einer Konzerthallenfassade.
PV wird individuell gestaltbar: Druck- und Farbtechnologien zur Nachrüstung von Solarmodulen
Im neuen Projekt »COLIPRI« des Fraunhofer CSP wird ein Farbgebungsverfahren erforscht, mit dem kommerzielle, kostengünstig verfügbare PV-Module individuell farblich nachgerüstet werden können wobei die farbbedingten Effizienzverluste gering gehalten werden.
3D-Rekonstruktion einer ToF-SIMS-Messung der Si/SiO2-Nanolaminat-Probe. Selbst die dünnsten Schichten sind im Tiefenprofil noch getrennt darstell- und bewertbar.
Know-how für Analyse ultradünner Schichten
Das Fraunhofer IMWS bietet ein umfassendes methodisches Know-how zur hochauflösenden Charakterisierung ultradünner Schichten in optischen Beschichtungssystemen. Das kann beispielsweise zur Bewertung von Nanolaminaten genutzt werden.
Optimierte Reifen können den Kraftstoffverbrauch reduzieren.
Exipnos und Fraunhofer IMWS optimieren DCIM-Technologie für Altreifen-Recycling
Im Rahmen des Projekts »DCIM4Recycling« arbeiten die Exipnos GmbH und das Fraunhofer IMWS in Halle (Saale) an der Entwicklung nachhaltiger Verfahren zur Direktverarbeitung von Gummi- und Reifenrezyklaten. Ziel ist es, innovative Technologien zu schaffen, die nicht nur die Energieeffizienz steigern, sondern auch hochwertige Kunststoffe aus Altreifen ermöglichen.
Leichtbau-Lösungen für Flugzeugkabinen durch Thermoplast-Technologie
Leichtbau ist entscheidend für die Luftfahrt. Im Projekt »STair« entwickeln Diehl Aviation, Ensinger, ThermHex und das Fraunhofer IMWS neue thermoplastische Leichtbau-Teile für Flugzeugkabinen, die schneller verarbeitet werden können und deutlich umweltfreundlicher sind.
Im Projekt »PVConnect« soll ein einheitliches Datenmodell für alle Lebensphasen von PV-Anlagen entwickelt werden, wodurch ein durchgängiger digitaler Datenaustausch und neue Optimierungs- und Analysemöglichkeiten ermöglicht werden.
Ganzheitliche Digitalisierung von Photovoltaik-Systemen: Vernetzte Daten für alle Lebensphasen
Im Projekt »PVConnect« des Fraunhofer CSP soll ein einheitliches, interoperables Datenfundament, das alle Lebensphasen von PV-Kraftwerken miteinander verbindet und damit den Weg für neue Formen der Analyse, Optimierung und Qualitätssicherung ebnet, geschaffen werden.
Das Fraunhofer IMWS trägt mit Expertise zur Mikrostruktur von Werkstoffen dazu bei, Materialeffizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern und Ressourcen zu schonen.
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Wir analysieren die Eigenschaften von Bauteilen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik und steigern so die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit beispielsweise von Computerchips und Sensoren.
Wir erschließen neue Potenziale für den Einsatz von Polymeren - etwa als Leichtbaumaterialien für die Auto- und Luftfahrtindustrie, in effizienten Reifen oder als Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
Wie gut sind Materialien der Medizintechnik und Biotechnologie? Wie lassen sich kosmetische Pflegeprodukte verbessern? Was können Materialien aus Naturstoffen leisten? Wir finden es heraus.
Mit höchster Kompetenz verbessern wir Technologien von der Waferherstellung bis zur Modulfertigung und entwickeln neue Materialien, um Photovoltaik günstiger, effizienter und zuverlässiger zu machen.
Mit Hilfe von materialdiagnostischen Verfahren analysieren und charakterisieren wir Komponenten, die bei der Wasserstofferzeugung und -speicherung zum Einsatz kommen.