Schematische Darstellung des durch P. gingivalis veränderten Mikrobioms. Das Zahnfleisch ist zurückgegangen und gerötet.
Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
Parodontitis ist weit verbreitet und kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Fraunhofer-Forschende haben eine Substanz entdeckt, die gezielt nur die Keime ausbremst, die Parodontitis auslösen. So bleibt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora erhalten.
3D-Rekonstruktion einer ToF-SIMS-Messung der Si/SiO2-Nanolaminat-Probe. Selbst die dünnsten Schichten sind im Tiefenprofil noch getrennt darstell- und bewertbar.
Know-how für Analyse ultradünner Schichten
Das Fraunhofer IMWS bietet ein umfassendes methodisches Know-how zur hochauflösenden Charakterisierung ultradünner Schichten in optischen Beschichtungssystemen. Das kann beispielsweise zur Bewertung von Nanolaminaten genutzt werden.
Optimierte Reifen können den Kraftstoffverbrauch reduzieren.
Exipnos und Fraunhofer IMWS optimieren DCIM-Technologie für Altreifen-Recycling
Im Rahmen des Projekts »DCIM4Recycling« arbeiten die Exipnos GmbH und das Fraunhofer IMWS in Halle (Saale) an der Entwicklung nachhaltiger Verfahren zur Direktverarbeitung von Gummi- und Reifenrezyklaten. Ziel ist es, innovative Technologien zu schaffen, die nicht nur die Energieeffizienz steigern, sondern auch hochwertige Kunststoffe aus Altreifen ermöglichen.
Leichtbau-Lösungen für Flugzeugkabinen durch Thermoplast-Technologie
Leichtbau ist entscheidend für die Luftfahrt. Im Projekt »STair« entwickeln Diehl Aviation, Ensinger, ThermHex und das Fraunhofer IMWS neue thermoplastische Leichtbau-Teile für Flugzeugkabinen, die schneller verarbeitet werden können und deutlich umweltfreundlicher sind.
Im Projekt »PVConnect« soll ein einheitliches Datenmodell für alle Lebensphasen von PV-Anlagen entwickelt werden, wodurch ein durchgängiger digitaler Datenaustausch und neue Optimierungs- und Analysemöglichkeiten ermöglicht werden.
Ganzheitliche Digitalisierung von Photovoltaik-Systemen: Vernetzte Daten für alle Lebensphasen
Im Projekt »PVConnect« des Fraunhofer CSP soll ein einheitliches, interoperables Datenfundament, das alle Lebensphasen von PV-Kraftwerken miteinander verbindet und damit den Weg für neue Formen der Analyse, Optimierung und Qualitätssicherung ebnet, geschaffen werden.
Fraunhofer IMWS stärkt Materialforschung mit neuen Hochleistungs-Mikroskopen
Mit zwei neuen Hochleistungs-Mikroskopen erweitert das Fraunhofer IMWS in Halle (Saale) seine Möglichkeiten zur Untersuchung von Materialien bis auf die atomare Ebene. Die innovativen Geräte, darunter das erste Rastertransmissionselektronenmikroskop (STEM) seiner Art in Europa, wurden heute feierlich in Betrieb genommen.
Forschungs-Elektrolysestack, wie er im Projekt »MAGIQ« für die Versuche zur Magnetfeld-Analytik bei Wechselstrom-Anregung zum Einsatz kommen wird.
Neuartiges Magnetfeld-Imaging-Verfahren für die Qualitätsprüfung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen-Stacks
Elektrolyseure und Brennstoffzellen spielen eine zentrale Rolle für die Energiewende. Während die Herstellung bereits in den Gigawattmaßstab skaliert, fehlen noch Prüfmethoden, die den Anforderungen moderner Fertigungslinien für elektrochemische Systeme entsprechen. Hier setzt das neue Projekt »MAGIQ« des Fraunhofer IMWS an: Es soll neue Wege eröffnen, um die Qualität von PEM-Elektrolyse- und Brennstoffzellenstapeln effizient und präzise zu bewerten.
Im Projekt entwickelt das Fraunhofer IMWS superporöse Schwämme als innovative Wirkstoffträger zur gezielten Behandlung nach Aneurysmaoperationen. Die neuartigen Materialien ermöglichen eine kontrollierte, lokale Freisetzung des Medikaments Nimodipin direkt im betroffenen Hirnareal.
Wirkstoff am Ort des Eingriffs für weniger Komplikationen nach Aneurysmaoperationen
Nach einer Aneurysmaoperation besteht ein erhebliches Risiko für postoperative Gefäßspasmen, die zu schwerwiegenden Komplikationen führen können. Genau hier setzt das Forschungsprojekt »BRAIN« des Fraunhofer IMWS an. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung innovativer, superporöser Schwämme, die als lokale Wirkstoffträger dienen und Medikamente direkt am Ort des Eingriffs freisetzen können.
Im Projekt entwickelt das Fraunhofer IMWS personalisierte Gefäßprothesen aus biokompatiblen Materialien wie Elastin, Kollagen und Chitosan. Mithilfe von 3D-Bioprinting und Elektrospinnen entsteht ein mehrschichtiges Implantat, das sich speziell für kleine Blutgefäße eignet und die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicherer machen soll.
Personalisierte Gefäßprothesen aus Biomaterialien
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Besonders herausfordernd bleibt die Versorgung kleiner Blutgefäße: Konventionelle Prothesen aus PTFE-Kunststoffen stoßen an Grenzen. Das Fraunhofer IMWS geht mit dem Forschungsprojekt »VasoPRINT« einen neuen Weg und möchte ein mehrschichtiges, biokompatibles Materialsystem für Gefäßprothesen entwickeln, inspiriert von der extrazellulären Matrix.
Das Fraunhofer IMWS trägt mit Expertise zur Mikrostruktur von Werkstoffen dazu bei, Materialeffizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern und Ressourcen zu schonen.
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Wir analysieren die Eigenschaften von Bauteilen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik und steigern so die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit beispielsweise von Computerchips und Sensoren.
Wir erschließen neue Potenziale für den Einsatz von Polymeren - etwa als Leichtbaumaterialien für die Auto- und Luftfahrtindustrie, in effizienten Reifen oder als Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
Wie gut sind Materialien der Medizintechnik und Biotechnologie? Wie lassen sich kosmetische Pflegeprodukte verbessern? Was können Materialien aus Naturstoffen leisten? Wir finden es heraus.
Mit höchster Kompetenz verbessern wir Technologien von der Waferherstellung bis zur Modulfertigung und entwickeln neue Materialien, um Photovoltaik günstiger, effizienter und zuverlässiger zu machen.
Mit Hilfe von materialdiagnostischen Verfahren analysieren und charakterisieren wir Komponenten, die bei der Wasserstofferzeugung und -speicherung zum Einsatz kommen.